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December 13th, 2009

Nach der gestrigen Weihnachtsfeier mit Oho und Sassi haben heute die Vorbereitungen begonnen. Päpili ist bereits fleißig am packen (mit tatkräftiger Unterstützung von Mü selbstverständlich) und ich bin endlich am gesund werden, nachdem ich die letzte Woche krank im Bettchen verbracht habe.

Natürlich gab es heute auch etliche surenjansche Diskussionen zu dem Thema: was brauchen wir? Ja, es ist unvorstellbar, aber sogar so hart gesottene Taucher wie wir überlegen nach wie vor was wir jetzt mitnehmen sollen. (Apropos: unsere Checkliste gibt es zum Download!)

Dieses Jahr ist alles ja etwas anders, da Sugal und ich die meiste Zeit alleine unterwegs sind und ich deshalb diesmal zum ersten Mal Beleuchter bin! Ich hoffe, dass ich mein Schwesterlein gut vertreten kann.

Ihr fragt euch wahrscheinlich schon die ganze Zeit: Wohin gehts eigentlich?

Am 16.12 Morgens geht die Reise los!

Linz – Wien – Doha – Cebu (Ankunft am 17.12 Nachmittag Ortszeit)

In Malapascua Sunsplash verbringen wir die ersten 7 Tage und werden 10 Tauchgänge absolvieren.

Dann, am 23.12,  geht es weiter nach Manila, wo wir den 24.12 hoffentlich mit Mama verbringen werden, sofern unsere “Krummzehe” den Flieger erwischt! Von 23. – 25. sind wir im Shangri La Makati und haben somit viel Zeit, um Manila unsicher zu machen.

Wir drei reisen dann weiter nach Palau, wo wir im Palau Pacific Resort 10 Tauchtage verbringen werden. Dort werden wir auch das erste Mal ohne Sassilein Silvester feiern :(

Am 05.01 müssen wir Mümü alias hoffentlich-nicht-mehr-Humpelbeinchen verabschieden und wir düsen weiter nach Yap. Dort steigen wir im Manta Ray Bay Hotel ab. Dort sind wir für 4 Nächte und werden 8 Tauchgänge machen.

Am 13.01 geht es weiter zur letzten Station. Wir fliegen von Yap nach Guam und nach 3 Stunden Aufenthalt weiter nach Truk. Dort verbringen wir 5 Nächte im Hotel Truk Lagoon und machen wiederum 8 Tauchgänge. Dieser Platz ist vor allem für Wrack-Tauchen bekannt.

Und am 18.01 geht es in einer Tour heimwärts!

Truk – Guam – Manila – Singapore – Frankfurt – Linz – K1

Also, wie ihr sicherlich erraten könnt, ist unsere Vorfreude R-I-E-S-I-G! Und wir sind 34 Tage unterwegs! Wir hoffen natürlich, dass wir genauso gewissenhaft schreiben werden, wie unser lieber IT-Cheffe.

November 1st, 2009

Ich schaue gerade einen Bericht bei zdf.umwelt, bei dem der neue Film von Hannes Jaenicke vorgestellt wird. Am Dienstag kommt bei ZDF um 20:15 Uhr seine neue Reportage “Im Einsatz für Haie”. Schon die Vorberichterstattung ist so interessant, dass ich den Film – ohne ihn also bereits gesehen zu haben – gerne empfehlen möchte.

via zdf.de:

hannes-jaenicke-im-einsatz-fur-haie
Dienstag, 3. November 2009, 20.15 Uhr

Dokumentation über die Könige der Meere

Nach dem erfolgreichen Start der Umweltdokumentationsreihe “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Orang-Utans” und “Im Einsatz für Eisbären” setzt das ZDF die Serie fort, in der es um vom Aussterben bedrohte Tierarten und Umweltzerstörung geht. In der aktuellen Folge verfolgt Hannes Jaenicke das Schicksal eines Tieres, das bisher klar als Täter und nicht als Opfer gilt: der Hai.

Die Könige der Meere sind kritisch vom Aussterben bedroht. Ihr größter Feind ist der Mensch. Jede Sekunde werden weltweit sechs Haie von Menschenhand getötet, im Jahr an die 200 Millionen. Zahlen, die bisher die wenigsten stören, denn die großen Raubfische haben weder Lobby noch Freunde. Zu oft wollten Filme uns glauben machen, Haie seien blutrünstige und hinterhältige Killermaschinen.

Ein tödliches Image, gegen das Hannes Jaenicke ankämpft. Er reist nach Hawaii, um dort die Tiere in ihrem Lebensraum hautnah zu beobachten. Ohne Käfig und ohne Schutzanzug schwimmt er frei mit den Topräubern der Meere – in atemberaubenden Aufnahmen kommt der Schauspieler so diesen außergewöhnlichen Tieren näher. Bilder, die das blutrünstige Image verblassen lassen.

Doch Jaenickes Einsatz für Haie geht viel weiter: Der Hai wird vor allem wegen seiner Flossen gejagt, die im asiatischen Raum eine begehrte Delikatesse sind. Ein lohnendes Geschäft mit unfairen Methoden. Jaenicke macht sich auf die riskante Suche nach den Drahtziehern – mit versteckter Kamera und getarnt als europäischer Restaurantbesitzer verschafft er sich Zutritt zu den Hintermännern im Handel mit der geschmacklosen Delikatesse.

Bei seinem Einsatz deck Jaenicke auch die Zusammenhänge zwischen der gnadenlosen Überfischung der Meere und dem Sterben der Haie auf. Deutschland ist ebenfalls mit von der Partie – denn Haifleisch kommt auch bei uns auf den Tisch. Der Verbraucher ist dabei meist ahnungslos. “Kalbsfisch”, “Karbonadenfisch”, “See-Aal”, “See-Stör” oder “Schillerlocken” – alles Fantasiebezeichnungen für ein und dieselbe Art von Fisch: Hai.

Mit versteckter Kamera nimmt Hannes Jaenicke das Angebot eines Großmarkts unter die Lupe. Seine Ausbeute lässt er im Toxikologischen Institut der Universität Kiel untersuchen. Mit schockierenden Ergebnissen: Haifleisch ist hochgiftig, hochgradig kontaminiert mit einem gefährlichen Nervengift: Methylquecksilber – ein echter Lebensmittelskandal. Der Film beweist, dass hierzulande jeden Tag Lebensmittel verkauft werden, die eigentlich auf den Sondermüll gehören – und nicht auf den Teller des Verbrauchers. Zusammen mit der Organisation Sharkproject konfrontiert Jaenicke die Anbieter. Mit einem ersten Teilerfolg: Das Berliner KaDeWe hat noch im Laufe der Dreharbeiten aufgrund der Testergebnisse seine Haifleischbestände aus dem Sortiment genommen.

Hannes Jaenicke im Einsatz für Haie

Dienstag, 3. November 2009, 20.15 Uhr
Länge: 45 Minuten
Produktionszeit: Dezember 2008 bis Juli 2009
Produktionsorte: Hawaii, Costa Rica, Spanien, Deutschland

January 7th, 2009

1. TG: cotton hill

während wir den exakten ankerplatz suchen, sind um uns herum jede menge delfine. nur leider sehen wir sie beim tauchgang dann nicht. sehr schade! beim anziehen im wasser verliere ich unsere geliebte aufblase-wurst. möge sie in frieden ruhen! sucht sehr schlecht, unten auf 30m ist es schon sehr kalt. wieder überall baumwollkorallen.

2. TG: ???

bini bricht den TG schon an der leine ab. sehr, sehr schlechte sicht. oben richtig milchig, unten wieder extrem kaltes wasser. ein langer anzug wär wohl besser gewesen! viele krabben & krebs bei seeigeln. in fast jedem loch “spielhöllen-aale” (wir wissen nicht was es ist & schon gar nicht wie es heißt), viele fächerkorallen in rot & lila.

nachdem wir in einem kleinen laden zu mittag gegessen haben, hat mir luis am playa estero surfunterricht gegeben. zuerst am strand die trockenübungen, dann im wasser zuerst mit seiner hilfe, anschließend ganz alleine. ich kann nur sagen: WOOOOOOW!!!! es hat so viel spaß gemacht, alleine liegend auf dem brett die welle runterzudonnern, dass ich oft gar nicht wusste, ob ich aufstehen mag oder nicht. ein paar mal bin ich dann aber richtig gestanden & würde ich am meer wohnen, es wär wohl ein neues hobby für mich. aber von österreich aus ist das wohl ein bisschen schwierig.

nachdem es schon den ganzen tag über diesig war, begann es am abend richtig zu regnen & im gesamten dorf fiel der strom aus. der zweite versuch in der pizzeria war auch nicht erfolgreich, also sind wir in das 2. restaurant donde viancka’s gegangen. bei kerzenschein haben wir gegessen, was wir kriegen konnten. in santa catalina muss man schnell sein: sobald das essen aus ist, gibt es einfach nix mehr. dann muss man hungrig ins bett.

January 6th, 2009

1. TG: la yuida

starke strömung, an einem seil auf die ‘plattform’ runtergehantelt. wir sind die einzigen aus 2 gruppen, die es (länger) geschafft haben. allen anderen ist es zu tief oder zu stark. sind aber auch 38m! unten ist ein feld aus ‘baumwollkorallen’, daneben ein schwarm jacks. es hat sich also auf alle fälle ausgezahlt! beim auftauchen beobachten wir ein gelbes etwas: wir wissen nicht was es ist. ein wurm? eine kaulquappe?

2. TG: wahoo rock

beim abtauchen am seil tauchen sicher 200 mobulars an uns vorbei, die karawane nimmt gar kein ende – ein majestätischer anblick & wirklich wunderwunderschön! viele nesseltiere sind unterwegs: tauchen mit kurzem anzug ist keine gute idee. wer hat uns das schon immer gesagt? gerhard. eh klar!

3. TG: ???

gerhard schwimmt ein bisschen raus auf die sandfläche in richtung blauwasser. eine vorahnung? wir sehen 50 – 100 mobulars, aber vor freude & aufregung lasse ich einen schrei los -> ALLE WEG! aber gemeinsam innerhalb von 0,0006 sekunden! sonst hört doch auch nie jemand auf mich?! dann noch ein wahnsinniger weissspitzenhai, der ständig einem tigerenten-fisch wie ein esel einer karotte folgt. in einer höhle entdecken wir 3 weitere, die sind aber äußerst unerfreut über unseren unangekündigten besuch! wir haben für meine aufblasewurst eine neue konstruktion erstellt, es zeigt sich aber, dass es blödsinn war: als mich gerhard beim aufwickeln sieht, zerreisst es ihn fast vor lauter lachen.

nachdem wir wieder zurück in santa catalina waren, sind wir wieder in das hotel sol y mar zu luis gezogen. blöderweise mussten wir unser gesamtes equipement den berg rauftragen. uff! am abend hat er uns dafür in eines der drei restaurants geführt – eine echte italienische pizzeria – aber es war geschlossen: der besitzer ist nach panama city gefahren, um ein auto zu kaufen & ohne ihn läuft nix im laden. also die anderen abgeklappert & im letzten fanden wir auch endlich etwas zu essen.

January 5th, 2009

1. TG: montana russa

das boot wurde beim falschen felsen befestigt, also mussten wir zuerst zum richtigen hinstrampeln. ganz schön anstrengend! adlerrochen-schule kommt aus dem blauwasser bei uns vorbei. krabben bei seeigeln entdeckt. schöne große schildkröte!

2. TG: sombrero pilo

beim abtauchen einen bleigurt entdeckt, den ich unserem guide übergebe. eine adlerrochenschule mit ca. 20 stück segelt 2x bei uns vorbei. in einer höhle zwei weissspitzenhaie entdeckt. “gelbschwarz gestreifte fischis” beim sex beobachtet. mein computer dreht irgendwie durch. gerhard sticht sich bei einem seeigel. einsiedlerkrebs auf meiner hand.

3. TG: Baso 20

Bini fotografiert zum ersten mal mit unserer neuen UW-kamera. weissspitzenhaie auf dem sandboden. languste, die sehr groß & außerdem weit heraußen ist. während sabrina & gerhard fotografieren bzw. filmen, schaue ich über die schulter & sehe mobulars. waren aber zu weit weg!

am abend wurde dann in der rangerstation gegrillt. es hat irrsinnig lange gedauert, bis wir endlich was zu essen bekommen haben. aber dafür, dass es der erste versuch war, hat es ganz gut geschmeckt. aber nach 3 tauchgängen ist man eh mit so gut wie jeder mahlzeit äußerst zufrieden!

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