Socorro – ich muss dort noch einmal die Mantas sehen

Zu Weihnachten 2003/2004 machten wir eine Reise nach Mexiko und USA. Obwohl die Reise schon so lange her ist, erinnern wir uns immer noch gerne daran und möchten die Erlebnisse nicht nur auf Video noch mal haben.

Die Geschichte wie es zu der Reise kam

Auf der Boot _ Messe in Düsseldorf_ schlenderte ich durch die Ausstellerhalle mit Thema Tauchreisen und entlang von „zig Ägypten und Malediven Anbietern“.

Doch dann sah ich einen kleinen Monitor und es spielte gerade ein Film mit Mantas. Zuerst dachte ich das Video sei nachbearbeitet. Die Größe der Mantas war es, die ich nicht begreifen konnte. Sie waren viel größer als alle, die ich bis dahin gesehen hatte. Ich weiss nicht mehr wie lange ich in den Monitor „glotzte“.

Ich kam das erste mal mit Socorro in „Kontakt“!

Als ich nach Österreich zurück kam, rief ich sofort meinen Dealer (Tauchreisen Dealer – um das nicht falsch zu verstehen) Bernd an und sagte ich will nach Socorro. Großes Fragezeichen war die Antwort. Nun, schnell fanden wir raus dass es das Tauchschiff SOLMAR V gibt und wir reservierten für die ganze Divingfamily die Plätze.

Als wir von der Tauchreise zurückkamen wussten wir wie unser Tauchplatz mit der Nummer 1 heisst. SOCORRO. In den folgenden Jahren war diese Reise fix im Katalog von Bernd und auch von anderen.

Gut, eines noch, damals kannten wir die Südsee noch nicht. ;)

Der Reiseablauf

Als erstes besuchten wir La Paz/ Baja California. Es gab gerade junge Seelöwen. Stundenlang spielten wir mit den Seelöwen herum. Sie saugten an unseren Handschuhen, Flossen, Schläuchen. Papa bzw Mama Löwe beäugten uns – vielleicht etwas ärgerlich – aber sie ließen uns in Ruhe und wir machten unsere Aufnahmen.

Weiter ging es am Hotel California vorbei. Wir gingen an die Bar einen Drink auf die Eagles zu nehmen.

In Los Cabos konnten wir einmal das amerikanische Strandleben richtig genießen – aber da genügt ein Tag, wenn die Mantas in Socorro warten.

Socorro durfte damals nur ein einziges Schiff besuchen. Alle die in letzter Zeit auf den Malediven, Ägypten, Philippinen tauchten können sich das gar nicht vorstellen: nur ein Tauchboot auf hunderten Kilometern!!

 

SÜDSEE ZAUBER

Französisch Polynesien

In Diskussionen unter den Mitgliedern der „Divingfamily“ kommt es oft zu der Frage:“ was war für uns der beste Tauchplatz, den wir erlebten?“ Dann kommt immer die spontane Antwort von Ilse: „Französisch Polynesien“.

2005 waren Gerhard und Ilse auf „Island Hopping in der Südsee“ in Rangiroa, Fakarava, Toao, Moorea,  und Bora Bora.

Rangiroa

Berühmt für seinen Tiapatupass, den man bei eingehender Strömung betaucht.  Der Fischreichtum war unglaublich. Hammerhaie, Schwarzspitzenhaie, Grauhaie, Delphine(beim Tauchen!!!) große Schwärme von Fischen, Adlerrochen, Schildkröten.

Ein besonderes Erlebnis war beim Tauchen vor dem Eingang des Tiapatupasses die Begegnung mit Delfinen, die mit uns spielten.

wenn der Tiapatupass nicht betauchbar ist geht es zum Avaratu Pass, wo es viele Silbertipsharkas, Makrelenschwärme, Barrakkudaschärme und Wellenreiter gibt.

Schnorcheln mit kleinen Haien in der blauen Lagune ist sehr kurzweilig.

Fakarava

Der Riffhaken sollte hier nicht vergessen werden!!!!

2 Channels, beide starke Strömungstauchgänge und vor allem der Südchannel ist eine richtige Autobahn, wo Grauhaie in einer Kolonne durchschwimmen. – geil!

Wunderschöne Riffe mit Napoleons, Mantas, Grau- und Riffhaie und natürlich Unmengen von Korallenfischen.

Toau

eine kleine von Einheimischen bewohnte  Insel mit einfacher Übernachtungsmöglichkeit und der Chance das Leben der Bewohner in ihrem Alltag zu begleiten. Kochen, Fischen …

Ein Wermutstropfen war das Erlebnis des Fischfanges mit der Methode einer Labyrinth Konstruktionen, aus denen sie sehr erfolgreich Fische mit Speeren aufspießen. Aber gefangene Haie werden  ebenfalls aufgespießt, da sie sonst die gefangenen Fische fressen würden, und verletzt(!!!!) ins Meer zurückgeworfen. Das hat leider einen für den Hai tödlichen Ausgang mit einem sinnlosen Tod!! (siehe Film Teil2)

Bora Bora

Der Landeanflug auf Bora Bora ist einer der schönsten, den wir bis jetzt erlebt haben.

Auf Bora Bora hatten wir die erste Begegnung mit Zitronenhaien.  Große Schulen von Adlerrochen, und riiiiiiiiiiesige Napoleonfische, sowie ständige Hai Begleitung waren die Highlights.

Das Landesinnere hat noch einige Erinnerungen an den 2. Weltkrieg. Es lohnt sich einen Ausflug zu machen.

Moorea

Stringray City: in 2m tiefen Wasser  tollen Gäste  mit den Rochen herum.

Moorea ist ebenfalls eine Insel der Haie. Es gab keinen Tauchgang ohne Haie.

Bilder Hai- bzw. Delfin Aufnahmen in Französisch Polynesien07_Tahiti 162 070610_ilse 050 070610_ilse 210 070610_ilse 200

Küche

Was noch zu sagen ist – betrifft die Feinschmecker – es gibt überall französische und polynesische Gerichte vom Feinsten.

PS: einen habe ich noch:  „Perlen gibt es in allen Farben – und so groß – dass in Europa alle denken, das wären Glasperlen.“

Trotzdem der Besuch einer Perlen –  Farm ist anzuraten.

Film

Nun der Film ist also schon etwas älter, aber schaut mal rein. Das klare Wasser ist dabei besonders hervorzuheben, Die Aufnahme in diesem Film auf den Hammerhai zum Beispiel:  dieser schwimmt auf 60 m und wir sehen ihn total klar von oben.

Der Film hat 3 Teile

KILL BILL auf den Philippinen

Ein Erlebnis auf unserer Tauchreise auf den Philippinen Weihnachten 2015/2016

Auf unserer Philippinenreise war ich von Ilse alleine gelassen – da ich mit Rotlauf im Bett lag – Ilse nahm meine Kamera mit, um mich bei ihren Taucherlebnissen teilhaben zu lassen und versuchte sich auch mit Macrofilmen.

Das ist nicht einfach. Ich filme schon einige Jahre länger, aber eine gute Aufnahme zu treffen, das braucht einige Versuche und Übung.

Aber der Vorteil von Ilse ist, dass sie gute „Aufspüraugen“ hat. Oft tauche ich definitiv vorbei, wo Ilse jede Menge an Interessantem entdeckt.

KILL BILL

Kill Bill auf den Philippinen

Foto: https://www.flickr.com/photos/melish/4363854711

Bei der Durchsicht der Aufnahmen entdeckten wir einen kleinen Fisch der noch einen kleineren fressen will, das ist ihr beim Filmen gar nicht aufgefallen.

Keine Angst die Geschichte hat ein happy end!

Gerhard / Crew of Divingfamily

Schon einmal ein schwimmendes Seepferdchen gesehen?

Nun ich habe sicherlich ein paar Jahre an Aufnahmen für ein Pygmäenseepferdchen gebastelt und dann gelang mir eine Aufnahme bei der das kleine Seepferdchen auch noch von einem Platz zu einem anderen schwamm. Das habe ich noch nicht gesehen.

pygmy_seahorse

im Film kommt auch noch ein Mimik Octupus vor – den zu beobachten macht besonders Spaß. Er/Sie ist der größte Schauspieler unter Wasser.

Beide Tiere wurden erst 2001! entdeckt.

Sex auf den Philippinen

Es war ein ungewöhnliches Erlebnis 2 Schnecken beim Liebesspiel zu beobachten.

 

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